Zurück in Saigon und Abflug

Nachdem ich vor ein paar Tagen von Kambodscha nach Vietnam eingereist bin, halte ich mich zwei Tage im zentralen Bergland in der Stadt Buon Ma Thuot auf. Von dort reise ich per Bus nach Saigon. Hier begann vor fünf Wochen meine Reise. Es ist eine Rundreise geworden.

Zu Land und zu Wasser war die Reisestrecke insgesamt etwa 2.250 Kilometer lang. Ich wollte auf Zwischenflüge verzichten, was mir auch gelungen ist.

Ich zähle neun Servicekräfte, gesehen in Phnom Penh.

Ich habe stets den Ortsnamen Saigon verwendet. Richtig wäre Ho-Chi-Minh-City (HCMC). Saigon ist davon der älteste Distrikt. Aus alter Gewohnheit gefällt mir Saigon besser, vielen Vietnamesen auch. Der Kürzel für den Flughafen lautet SGN.

Das werden mal Räucherstäbchen, gesehen im Mekongdelta.

Elf verschiedene Orte und Städte habe ich aufgesucht, in zwölf verschiedenen Unterkünften übernachtet. Im Schnitt hat mich eine Nacht 17,20 € gekostet, nicht jedesmal war das Frühstück eingeschlossen. Mit 6,30 € pro Nacht habe ich in Banlung am wenigsten bezahlt und(!) es war eine der gemütlichsten Unterkünfte (Bestnote).

Servicekraft im Werbedress, Miss Tiger Beer, gesehen in Ha Tien. Ich sah auch Miss Saigon Bia und Miss Angkor Beer.

Kulinarisch neu kennen gelernt habe ich frische ungeröstete Erdnüsse, Lotussamen und auch ein paar frittierte Insekten. Fünf Museen kenne ich jetzt von innen.

Spielgeräte in Battambang

Viel habe ich unternommen und erlebt. Nicht alles habe ich Euch einzeln berichtet. Ich habe Fahrrad, Minibus, Reisebus, Taxi, Tuk-Tuk und andere Fortbewegungsmittel benutzt, habe mich mit dem Kajak und per Paddelboot und Floos fortbewegt. Die meisten Unterkünfte habe ich selbst organisiert. Eine Nacht verbrachte ich in einem Beauty-Spa, das war spontan, aber seriös! Ebenso habe ich mich um alle Transporte von Ort zu Ort gekümmert. Ich habe im Dschungel gebadet und war an manchen Tagen der einzige Nichtasiate am Ort.

Nach meiner Erfahrung hilft es der lokalen Bevölkerung, wenn dort Tourismus stattfindet. Ich habe mein Geld vor Ort ausgegeben und in dem Rahmen die Menschen unterstützt.

Mir sind interessante andere Reisende begegnet, junge wie alte, Alleinreisende und reisende Paare. Auch mit einigen wenigen Vietnamesen und Kambodschanern kann ich näher ins Gespräch.

Ich habe gelernt, daß der Gecko seinen Namen ruft, und zwar sehr laut (sucht das Mal bei YouTube!).

Schließlich möchte ich noch die beiden Langstreckenflüge mit Vietnam Airlines zwischen Frankfurt und Saigon erwähnen, die ich angenehm fand.

Ich bin wieder im starken Verkehr in Saigon.

Ich komme zum Schluss: Auch bei dieser Reise gewinne ich an Eindrücken und Erfahrungen, begegne einigen Menschen in persönlichen Gesprächen. Obwohl ich langsam reise, kann ich die vielen Eindrücke manchmal erst später einordnen.

Während in Europa normales winterliches Wetter herrscht, genieße ich fünf Wochen lang stabiles warmes und trockenes Tropenwetter bei meistens bis zu 35 Grad im Schatten.

Meine Beiträge können nur Ausschnitte meiner Reise wiedergeben. Ich habe versucht, mich auf besondere Erfahrungen zu beschränken. Das finde ich schwierig, wisst Ihr doch bestimmt selbst viel über Vietnam und Kambodscha, vor allem über Angkor Wat. Ich hoffe, meine Beiträge haben Euch gefallen und Euer Interesse geweckt. Vielleicht habt Ihr einiges Neues erfahren.

Danke für das Interesse an meinen Beiträgen und für Eure Kommentare. Ich bin seit drei Tagen wieder zurück im kalten Deutschland und grüße Euch aus Köln.

2 comments

  1. Das war eine sehr interessante Reise mit vielen neuen Eindrücken. Toll! Dieser Teil der Erde ist mir ziemlich unbekannt. Ich bin dir sehr interessiert gefolgt. Danke, dass ich Dich begleiten durfte. Besonders witzig fand ich den Wieselkaffee.
    Liebe Grüße Rita

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