Erste Eindrücke von Kambodscha

Die Einreise

Es ging schnell und ohne Probleme. Am letzten Samstag bin ich morgens um 6:30 Uhr in Ha Tien in einem Kleinbus und einigen Mitreisenden gestartet und war bereits um 7:30 Uhr in Kambodscha. Bis zur Grenze sind es nur sechs Kilometer. Dann stehe ich davor:

Die vietnamesische Grenzbehörde

Nach der Ausreisekontrolle (Vietnam) folgt ein Bereich, der etwa 400 Meter lang ist, eine Art Niemandsland. Ich bin aufenthaltsrechtlich vermutlich nicht mehr in Vietnam, aber auch noch nicht in Kambodscha. Bis zur Grenzbehörde von Kambodscha muss jeder mit seinem Gepäck zu Fuß gehen. Nein, muss nicht, selbst hier bieten Motorradfahrer ihre Dienste an.

Die kambodschanische Grenzbehörde

Mir fällt wieder auf: Die Grenzbeamten von Vietnam sind alle korrekt und ernst, die von Kambodscha sind auch korrekt, hingegen haben alle ein kleines Lächeln zu bieten, bis hin zu Wünschen für eine gute Reise. Visumsantrag ausfüllen, Antrag stellen und 35 USD bezahlen, Visum in den Reisepass eintragen lassen, biometrische Daten erfassen lassen (mein Gesicht wird nochmals fotografiert und vier Finger der rechten Hand werden gescannt) und Gesundheitskontrolle (hier geht es vor allem um den Coronavirus). Nach weiteren 100 Metern noch die Passkontrolle, dahinter wartet bereits ein anderer Kleinbus aus Kambodscha, der uns nach Kep und weiteren Zielen bringt.

Ich schildere das ausführlich, denn ist es das erste Mal, dass ich in ein Land einreisen möchte, mir aber noch ein Visum besorgen muss. Auf sich allein gestellt musste ich mit den Anforderungen klarkommen. Weil es sich um einen kleinen Grenzübergang handelt, verläuft alles etwas persönlich und geduldig. Das macht es mir leichter.

Kep

Nach weiteren 30 Minuten Fahrt komme ich um acht Uhr in Kep an, ein Fischerort an der Bucht von Thailand. Hier ist die einzige Stelle auf meiner Reise, bei der ich direkt ans Meer gelange.

Der Strand von Kep am Morgen.

Der Ort ist berühmt für seinen Fischfang.

Garküchen direkt am Meer.


Mmh, lecker, leider habe ich jetzt gar keinen Hunger.

Auf dem sogenannten Krebsmarkt herrscht ein starker Duft nach frisch gegrilltem Fisch und anderen Meeresfrüchten. Und es ist gerade erst 9 Uhr!

Der Krebs

Nachmittag reise ich dann weiter nach Kampot. Insgesamt werden es dann heute etwa 70 Kilometer.

Tuktuks werde ich noch viele sehen.